So machen Kirchen Schlagzeilen

01.10.2018 – ein Blogbeitrag von Markus Baumgartner

Mit grosser Freude präsentieren wir Ihnen das «So machen Kirchen Schlagzeilen – Praxisbuch besser kommunizieren». Das Autoren-Team verfügt einzeln über mehr als 20 Jahre praktische Erfahrung sowohl im Medien- als auch im Kirchenbereich. Sie reflektieren diese zwei Welten in regelmässigen Schulungen.

Dieser Blog kommt für einmal in eigener Sache: Als Herausgeber habe ich zusammen mit erfahrenen Journalisten ein Praxisbuch geschrieben, das Ihren Alltag ganz konkret unterstützen soll. Es heisst «So machen Kirchen Schlagzeilen» und ist ganz im Sinne dieser Worte positiv gemeint. Das Buch erscheint im Oktober im Friedrich Reinhardt Verlag (ISBN 978-3-7245-2309-3, 288 Seiten, CHF 19.80) und wird an einer Vernissage am 23. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in Zürich (b-public AG, Badenerstrasse 144) lanciert. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht nötig; Sie können ganz spontan vorbeikommen.

Positive Darstellung in säkularen Medien
Wir freuen uns immer daran, wenn Christen und Kirchen von den säkularen Medien positiv dargestellt werden und damit ein konkreter Beitrag für die Veränderung in der Gesellschaft dargestellt wird. Im Buch wird die Erfahrung von zehn Jahren Dienstagsmail ausgewertet sowie erstmalig zwei Analysen zur Wirkungen von (Frei-)Kirchen in der Schweiz publiziert. Erstens handelt es sich dabei um die wissenschaftliche Bachelorarbeit im Studiengang Kommunikation, vorgelegt am Institut für Angewandte Medienwissenschaften (IAM) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Departement Angewandte Linguistik. Diese Arbeit untersuchte, wie Deutschschweizer Freikirchen in den Medien wahrgenommen werden: Die Untersuchung wurde mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse der grossen oder wichtigsten Schweizer Tages-, Sonntags- und Wochenzeitungen sowie den Fernseh- und Radiosendungen vom Schweizer Radio und Fernsehen SRF durchgeführt. Zweitens eine repräsentative, quantitative Befragung der Deutschschweizer Bevölkerung ab 18 Jahren des Markt- und Sozialforschungsinstituts gfs-Zürich zum Image der Freikirchen.

Erste wissenschaftlichen Erhebungen

Worum es geht: Was haben Christinnen und Christen sowie die Kirchen in der Gesellschaft bewirkt? Wo sind sie relevant? Und wo und warum nicht? Was für Themen besetzen sie? Und warum? Als Kommunikationsexperten leiden wir seit Jahren daran, dass Themen über Christen und Kirchen in den Medien häufig kritisch dargestellt werden. Wir leiden, wenn wir sehen wie die Kirchen immer wieder in dieselbe Falle tappen, wir leiden wenn wir sehen, dass sich die Situation der Kirchen mit den zunehmenden Medienkanälen eher verschlechtert als verbessert hat. Wir haben für unser Leiden endlich Zahlen und Fakten, die unterstreichen wie die Situation der Kirchen in der Schweiz aussieht. Es sind unseres Wissen die ersten wissenschaftlichen und repräsentativen Erhebungen zu diesem Thema.

Themen für die Gesellschaft

Im Gegensatz dazu verspüren wir jedes Mal Hoffnung, wenn wir in Seminaren und Schulungen sehen, wie die Teilnehmer verstehen, dass sich grundlegend etwas ändern müsste. Und diese Gedanken wollen wir mit diesem Buch einem noch breiteren Publikum zugänglich machen. Unsere Botschaft richtet sich insbesondere an jene, die innerhalb von kirchlichen Organisationen Verantwortung tragen. Doch auch alle anderen Interessierten und Laien, denen die Themen von Christen und Kirchen in der Gesellschaft wichtig sind.

Herzlich, Markus Baumgartner

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Markus Baumgartner

Markus Baumgartner ist PR- und Kommunikationsexperte mit der eigenen Agentur b-public AG.  Die Gesellschaftsrelevanz bzw. die Wahrnehmung von Kirchen und Christinnen und Christen in der Öffentlichkeit beschäftigt ihn seit über 25 Jahren. Er ist Vorstandsmitglied des Forums Christliche Führungskräfte (www.christliches-forum.ch) und Stiftungsratsmitglied von Opportunity International Schweiz. Schwerpunkte dieses Blogs sind Initiativen und Ideen von Kirchen und Christen, die von den säkularen Medien positiv aufgenommen worden sind. Es werden bewusst nur gute Beispiele gewählt, die als Ermutigung dienen sollen.

Im Blog von Markus Baumgartner

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