Nochmals, aber kurz

16.05.2018 – ein Blogbeitrag von Heinz Angehrn

Ich nehme an, dass die Fässer der Emotionswellen schon längst überschwappen. Ich gedenke nicht, mich in/von diesen Wellen ertränken zu lassen. Alles, was gerade geschieht, bestätigt mir meine Grundthese. Und: Die Ironie, dass die US-Botschaft genau an der David-Flusser-Strasse steht, ist mir nicht entgangen!

Ich erlaube mir, aus unserer «alten Tante» (Ausgabe vom 15.05., Frontseite) zu zitieren:

«Die Hamas ihrerseits tat alles, um Israel den Grund für eine offensiv ausgelegte Selbstverteidigung zu liefern. Am Sonntag hatte sie auf sozialen Netzwerken Skizzen mit den schnellsten Wegen zu israelischen Siedlungen im Umfeld Gazas gezeigt. Die Botschaft war klar: Falls es gelingt, die Sicherheitsanlagen zu überwinden, kommt sofort das Töten an die Reihe. Die europäischen Erklärer und Apologeten der Hamas werden es mit Konsternation gesehen haben.»

Ich erlaube mir darum auch zu folgern: Jeder tote palästinensische Jugendliche geht auf das Konto der eigenen Leute. Mein Mitleid gilt allein den jungen israelischen Soldaten, die vom Feind zu solchem mörderischen Handeln gezwungen werden.

Kommentare

  • ludin says:

    Lieber Heinz
    zu deinem letzten Satz: Wie kannst du als Mensch mit vollem Verstand die Wahrheit so verdrehen? Aber wie heisst es: Die Opfer sind die Schuldigen ..

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Heinz Angehrn
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Heinz Angehrn

Heinz Angehrn ist Pfarrer und Teamkoordinator in der Seelsorgeeinheit St. Gallen West-Gaiserwald im Stadtdekanat St.Gallen. Seit 35 Jahren im kirchlichen Dienst stehend, hat er in der Kirche Schweiz unzählige Funktionen wahrgenommen. Zurzeit ist er Mitglied der Redaktionskommissionen der Schweizerischen Kirchenzeitung und des diözesanen „Forums“ sowie Mitglied im Dekanatsteam, das für Lebensraumorientierte Seelsorge (LOS) in der Region St. Gallen zuständig ist.

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