Quelle unsplash.com
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Beten für Gesundheit

04.02.2019 – ein Blogbeitrag von Markus Baumgartner

Hat auch die Kirche einen Gesundheitsauftrag? Heilen wie Jesus ist eine Sehnsucht vieler Christinnen und Christen. Ein Mediziner in New York geht da unter anderem mit medizinischen Präventionskursen in der Kirche neue Wege. In der Schweiz werden so genannte Heilungsräume angeboten.

Gesundheitsförderung könnte auch in der Kirche stattfinden. So dachte wohl Gbenga Ogedegbe, ein Mediziner, der in New York mit kirchenbasierten Programmen die schwarze Bevölkerung erreichen will. Warum Schwarze? Weil Afroamerikaner oft unterprivilegiert und deshalb besonders häufig von vermeidbaren Krankheiten betroffen sind, schreibt die «Neue Zürcher Zeitung». Ogedegbes Projekt fokussiert auf die Erkennung und Behandlung von Bluthochdruck. Das Spezielle daran: Der Arzt verwendet dafür einen glaubensbasierten Ansatz. Das heisst, in den wöchentlichen Sitzungen wird nicht nur über gesunde Ernährung, Bewegung, Gewichtsverlust, Medikamententreue oder Stressreduktion gesprochen und der Blutdruck gemessen. Das Programm sieht auch Gebete, Lesungen aus der Bibel sowie glaubensbasierte Diskussionen über Gesundheitsthemen vor.

Programm funktioniert

Dass das funktionieren kann, zeigt jetzt eine Studie, in der das «Faith» genannte Präventionsprogramm mit einer konventionellen, ebenfalls in Kirchen angebotenen Schulung verglichen wurde. Demnach reduzierte sich der Blutdruck bei den glaubensbasiert geschulten Kirchgängern nach sechs Monaten leicht stärker als in der Kontrollgruppe, schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» weiter.

«Gott kann heilen»

In der Schweiz verfügt zum Beispiel das Christliche Begegnungszentrum in Meiringen über einen so genannten Heilungsraum. «Natürlich heilen wir die Leute nicht selber. Aber wir wissen, dass Gott dies durch unsere Gebete tun kann und will,» sagt Pastor Bernhard Hess zur «Berner Zeitung». Bernhard Hess und seine Mitarbeiter bieten Heilungs- und Segnungsgebete für alle Menschen an, unabhängig ihrer Konfession, der Religionszugehörigkeit, Nationalität oder des spirituellen Hintergrundes. Ein geschultes Team betet für die Anliegen der Hilfesuchenden – sei dies für die Genesung einer Krankheit oder eines seelischen Leidens. Bernhard Hess: «Alle können selbst erfahren, wie Gott eingreift und ihnen hilft – natürlich übernatürlich.» Er und seine Mitarbeiter glauben an einen Gott, der auch heute noch heilen kann und will: «Wir beten gern, wie Jesus es uns aufgetragen hat: ‹Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden›, so heisst es im Evangelium Markus, 16, 18.»

Herzlich, Markus Baumgartner

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Markus Baumgartner

Markus Baumgartner ist PR- und Kommunikationsexperte mit der eigenen Agentur b-public AG.  Die Gesellschaftsrelevanz bzw. die Wahrnehmung von Kirchen und Christinnen und Christen in der Öffentlichkeit beschäftigt ihn seit über 25 Jahren. Er ist Vorstandsmitglied des Forums Christliche Führungskräfte (www.christliches-forum.ch) und Stiftungsratsmitglied von Opportunity International Schweiz. Schwerpunkte dieses Blogs sind Initiativen und Ideen von Kirchen und Christen, die von den säkularen Medien positiv aufgenommen worden sind. Es werden bewusst nur gute Beispiele gewählt, die als Ermutigung dienen sollen.

Im Blog von Markus Baumgartner

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